Videoproduktion “Ju-Jutsu” 2018

Ebenau / Österreich

»Ju-Jutsu meets Monster« – festgehalten im Video und auf Youtube. Das ist das neueste Produkt des Ju-Jutsu Verbandes Bayern (JJVB), mit dem eine Million Klicks erreicht werden sollen. Der Dreh ist fertig. Jetzt geht es an den Schnitt … und die Spannung steigt.

Aber erstmal ganz von vorne: Im Rahmen einer Diskussion innerhalb des JJVB-Lehrteams, wie wir unseren Sport bekannter machen können und wie man junge Leute anspricht, wurde schnell klar, dass man in der heutigen Zeit an sozialen Medien wie YouTube, Facebook et cetera nicht mehr vorbei kommt. Also: Ein Videoclip muss her, den wir auf diesen Plattformen einstellen können.

Aber wie hebt man sich ab, um nicht in der Masse zu versinken? Die Antwort war einfach: Der Clip muss ungewöhnlich, originell und kurzweilig sein und natürlich absolut professionell produziert werden.

So kam eins zum anderen und da unsere Fotografin Johanna Wiedemann vor einiger Zeit tolle Fotos mit Perchten vor idyllischer Kulisse gemacht hat, haben wir uns davon inspirieren lassen: Warum nicht diese furchterregenden Gestalten in unser Video einbauen und eine passende Ju-Jutsu-Fantasy-Story dazu entwerfen?

Unser Frauen-Lehrteammitglied Matthias »Church« Kirchgessner – seines Zeichens Berufsmusiker – erklärte sich spontan bereit, dazu extra einen passenden Soundtrack zu komponieren. Und irgendwann fiel dann noch die ambitionierte Zielsetzung: »Wir wollen eine Million Klicks auf YouTube erreichen!«

Jetzt lag es an Lehrreferent Andi Hötzinger die JJVB Vorstandschaft von dieser Idee zu überzeugen, damit das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann. Die Antwort war ein einstimmiges »Ja«. Und so konnten wir uns an die Umsetzung machen.

Johanna kümmerte sich um die Perchten und um den geeigneten Drehort, während Church das Drehbuch schrieb. Als Kameramann konnte er seinen Freund und den Produzenten seiner eigenen Musikvideos, Joe Ehrhardt von »a2k-media & music«, gewinnen.

Anfang Juni war es dann so weit. Church, sein Sohn Niclas (der Hauptdarsteller) sowie Joe reisten bereits am Samstag an, um den Drehort im österreichischen Ebenau (bei Salzburg) zu besichtigen und erste Landschaftsaufnahmen zu machen. Sonntag stießen dann in aller Früh Johanna (unsere Hauptdarstellerin), Christian, Mani und Luki (unsere drei Krampusse aus Österreich) sowie Andi (als »Wasserträger« und Ju-Jutsu-Technik-Supervisor) dazu. Ergänzt wurde die Runde im Laufe des Tages durch zahlreiche andere Besucher des Wasserfalls, die nicht schlecht staunten, ob des einzigartigen Extra-Spektakels, welches sie an ihrem Ausflugsziel erwartete. »Mediator« Andi sorgte dafür, dass auch sie die Möglichkeit hatten, Aufnahmen des wunderbaren Wasserfalls zu machen.

Nach kurzer Besprechung und Stellprobe ging es mit den Aufnahmen los und jede einzelne Szene wurde aus den verschiedensten Perspektiven und Blickwinkeln so lange gedreht, bis sie den hohen Ansprüchen unseres Kameramanns Joe genügten (und die waren nicht unbedingt niedrig angesetzt  😉 ).

Während vormittags der Wasserfall im Schatten lag kam gegen Mittag die Sonne raus und es wurde richtig warm. Was für die meisten Menschen ein Grund zur Freude ist, bedeutete für uns, dass einige Szenen (die wir schon richtig gut im Kasten hatten) nochmal gedreht werden mussten, damit die Lichtverhältnisse im fertigen Film wieder zusammenpassen. Für unsere Angreifer, in ihren dicken Kostümen und schweren Masken, eine schweißtreibende und strapaziöse Angelegenheit.

Am späten Nachmittag waren dann aber doch endlich alle Szenen im Kasten und ein toller und interessanter Drehtag konnte mit einer saftigen Brotzeit ausklingen.

Während wir unsere Arbeit getan haben, geht die Arbeit für Joe jetzt erst richtig los: das Material sichten, schneiden, nachbearbeiten und ein fertiges Video daraus »bauen«. Church kümmert sich, wie versprochen, um die passende Vertonung.

Für uns Laien war es beeindruckend, wieviel Arbeit und Akribie hinter einem rund zwei-minütigem Video steckt. Wir möchten uns auch nochmal bei unseren österreichischen Freunden für ihr tolles Engagement bedanken und uns für den ein oder anderen Treffer, den sie abbekommen haben, entschuldigen ;-).

Das Video wird in ein paar Wochen online sein. Dann heißt es für Euch, anschauen, liken, teilen, und Werbung machen, um das  Ziel von einer Million Klicks zu erreichen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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